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letztes Update: 12.11.07

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Armut

Von den 34 ärmsten Ländern der Erde liegen 30 in Afrika. 315 Millionen Menschen südlich der Sahara, 50 Prozent der Bevölkerung, müssen mit einem Einkommen von weniger als einem Dollar pro Tag leben. Die Armut lähmt jede Entwicklung, macht krank, erstickt jede Eigeninitiative im Keim, verhindert Bildung. Mangelnde Bildung aber ist eine wesentliche Ursache dafür, dass Frauen ungewollt schwanger werden und Familien mehr Kinder bekommen, als sie versorgen können. Afrika hat mit 5,4 Kindern pro Frau eine der höchsten Geburtenraten. Das Bevölkerungswachstum wiederum verschärft die Armut. Wasserknappheit, Brennstoffmangel, Unterernährung, wachsende Elendsviertel in den Großstädten sind die Folge. Das Recht jedes einzelnen Menschen auf Familienplanung und Gesundheit muss gestärkt werden - das war die Forderung der Kairoer Weltbevölkerungskonferenz 1994. Doch seit Jahren schrumpfen die Etats für Familienplanung in der Entwicklungshilfe. Die Vereinigten Staaten etwa haben die Mittel für den Weltbevölkerungsfonds komplett gestrichen, 34 Millionen Dollar. Die US-Regierung unter George W. Bush geht sogar noch weiter: Sie verbindet die Vergabe von Hilfsgeldern mit dem Verbot von Abtreibungen. Nicht einmal Beratung über dieses Thema ist erlaubt. In Kenia beispielsweise mussten drei Familienplanungszentren schließen. Generell fehlt es in vielen Ländern an Verhütungsmitteln. Ohne die aber bleiben Programme zur Geburtenkontrolle und gegen Aids wirkungslos.

Helfen Sie uns den Kindern in Ghana durch Bildung und Ausbildung ein Leben außerhalb der Armut zu ermöglichen.

 

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