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letztes Update: 12.11.07

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Krankheit

Die meisten Menschen in Afrika sterben nicht an besonders hinterhältigen Krankheiten. Sie sterben an Armut. Weil sie durch Unterernährung geschwächt sind und die Gesundheitsversorgung in weiten Regionen zusammengebrochen ist, werden ihnen Leiden, die mit einfachen Mitteln heilbar wären, zum Verhängnis. In den vergangenen zehn Jahren sind in Afrika mehr Kinder an Durchfall gestorben als in allen Kriegen seit dem Zweiten Weltkrieg. Überall fehlt das Geld für angemessene medizinische Behandlung. Was wiederum zur Folge hat, dass Medikamente für viele Krankheiten gar nicht erst entwickelt oder produziert werden, weil es für sie keinen lohnenden Markt gibt. Als vor einigen Jahren ein Impfstoff gegen die heimtückische Wurmerkrankung Bilharziose entdeckt wurde, ging er erst dann in Produktion, als sich herausstellte, dass er auch gegen Wurmerkrankungen europäischer Rinder und Schafe hilft. Andererseits gibt es wirksame Medikamente gegen Aids, die sich aber nur knapp ein Prozent der über 30 Millionen infizierten Menschen in Afrika leisten können. Erst neuerdings darf Südafrika kostengünstige Kopien patentgeschützter Medikamente herstellen.

Helfen Sie uns das Immunsystem der Kinder in Ghana zu stärken und im Notfall mit medizinischer Betreuung helfen zu können.

 

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